Green Chemistry Conference Vienna 2018

Green Chemistry beschäftigt sich mit umweltverträglichen Herstellungsprozessen und Chemikalien, die gleichzeitig ökonomisch attraktiv sein sollen © AdobeStock/Sergey Nivens
Green Chemistry beschäftigt sich mit umweltverträglichen Herstellungsprozessen und Chemikalien, die gleichzeitig ökonomisch attraktiv sein sollen © AdobeStock/Sergey Nivens

28.11.2018

Der Cleantech Cluster der oö. Standortagentur Business Upper Austria nutzte die Gelegenheit, sich bei der Green Chemistry Conference von 5. - 6. November 2018 in Wien mit wesentlichen Stakeholdern der Branche zu vernetzen und in Kontakt mit renommierten Wissenschaftlern zu treten.

Der Wechsel von fossilen zu biobasierten Chemikalien ist ein wesentlicher Bestandteil der Bioökonomie, deren Entwicklung im Rahmen des Interreg Projektes AlpLinkBioEco vorangetrieben wird. Erfolgreiche oberösterreichische Unternehmen bieten bereits innovative und nachhaltig produzierte Chemikalien an, die aus erneuerbaren Kohlenstoffquellen hergestellt werden und eine klimaschonende alternative zu erdölbasierten Materialien darstellen.

Die zwölf Prinzipien der Green Chemistry, von John Warner und Paul Anastas, sind die Grundlage für eine nachhaltige Chemie der Zukunft. Dabei spielen Müllvermeidung, Energie- und Materialeffizienz, nachwachsende Rohstoffe sowie umwelt- und gesundheitsschonende chemische Reaktionen eine wichtige Rolle. Folglich werden sehr hohe Ansprüche an die Green Chemistry gestellt, da es der Menschheit gelingen muss, nicht nur umweltverträgliche, sondern auch ökonomisch attraktivere und effizientere Herstellungsprozesse zu schaffen, um etablierte Verfahren ablösen zu können. Gelingt dieses Vorhaben, so wird erdölbasierte Chemie obsolet und eine steigende Lebensqualität für zukünftige Generationen gesichert.


Foto: DI Dorian Wessely

DI Dorian Wessely

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Schwerpunkt: stoffliche und energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe

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