Damit die Jugend nicht wegzieht: Ideen der Bevölkerung erwünscht

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27.07.2022

Eine Online-Plattform zum Melden gefährlicher Straßenstellen oder Schülergruppen, die gemeinsam zur Schule radeln: So wollen die Freistädterinnen und Freistädter ihre Stadt radfahrfreundlicher machen und damit die Jugend zum Bleiben bewegen. Das waren zwei der zahlreichen Ideen bei einem Workshop mit Bürger:innenbeteiligung im Rahmen des Interreg-Projekts „GoDanuBio“ von Lebensmittel- und Cleantech-Cluster der oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria.

Damit junge Menschen gerne in ländlichen Regionen leben, sind attraktive Rahmenbedingungen notwendig. Bei einem dreitägigen Workshop waren Ideen der Bevölkerung gefragt, wie Freistadt in eine radfahrer:innen- und fußgänger:innenfreundliche Stadt verwandelt werden kann. Zahlreiche begeisterte Radfahrer:innen und Fußgänger:innen folgten der Einladung zum Workshop mit Bürgerbeteiligung. Der Sitzungsraum im Freistädter Rathaus war bis auf den letzten Platz gefüllt. In einem dreistündigen Design-Thinking-Prozess entwickelten die Bürger:innen zahlreiche Ideen, wie Freistadt attraktiver und umweltfreundlicher gestaltet werden könnte.

Ideen umsetzen

Die Mitglieder der Ausschüsse Planung und Verkehr diskutierten und priorisierten die zahlreich eingebrachten Ideen und beurteilten, inwiefern sie realisiert werden können. Edith Öller, Unternehmensberaterin von IDEAZ, begleitete die Workshops als Expertin. Im nächsten Schritt sollen diese Ideen nach und nach umgesetzt werden.

Jugend zum Bleiben bewegen

Durch das Projekt „GoDanuBio“ soll sich Freistadt zu einer attraktiveren Stadt entwickeln. Damit erhoffen sich die Projektpartner:innen, das Wegziehen von vor allem jungen Menschen zu stoppen. Geplant sind u. a. eine Online-Plattform, auf der gefährliche Stellen im Verkehr gemeldet werden können, sowie mehr Abstellplätze für Fahrräder. Weiters sollen sichere Geh- und Radwege von vornherein in neue Planungen miteinbezogen werden. Eine weitere Idee will die Schulen vernetzen und so Gruppen von Schüler:innen dazu animieren, gemeinsam in die Schule zu gehen oder zu radeln. Das soll die Schulwege sicherer machen.

„GoDanuBio“

Der Lebensmittel- und Cleantech-Cluster der oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria entwickeln gemeinsam mit 23 Projektpartner:innen aus zehn Ländern im Interreg-Projekt „GoDanuBio“ ein Ausbildungsprogramm zu partizipativer Governance (Bürger:innenbeteiligung) rund um das Thema Bioökonomie. So sollen ländliche Regionen im Donauraum für die junge Bevölkerung wieder attraktiver werden. „GoDanuBio“ will die regionale Entwicklung nachhaltig unterstützen. Der Fokus liegt darauf, den Übergang von einer fossil-basierten Wirtschaft hin zu biobasierten Produkten und Dienstleistungen anzukurbeln. Im Mittelpunkt stehen biologische Ressourcen sowie Verfahren zur Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. Diese können zur Weiterentwicklung ländlicher Gebiete beitragen.

Freistadt attraktiver machen

Die dreiteilige Workshop-Reihe in Kooperation mit der Stadt Freistadt fand im Rahmen des Projekts „GoDanuBio“ im Juni 2022 statt. Das Ziel: Ideen finden, um Freistadt in eine radfahrer- und fußgängerfreundlichere Stadt zu verwandeln. Wichtig war den Projektpartner:innen, die Bevölkerung durch aktive Bürger:innenbeteiligung in den Prozess einzubeziehen.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.


DI Dorian Wessely - Cluster-Manager Cleantech-Cluster (CTC) Business Upper Austria - die Standortagentur des Landes Oberösterreich

DI Dorian Wessely

Cluster-Manager Cleantech-Cluster

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