Rohrdorfer und Rail Cargo Group verlängern Zusammenarbeit um weitere fünf Jahre

Gruppenbild anlässlich des Treffens zwischen Vertretern der Rail Cargo Group (RCG) und Rohrdorfer
v. l.: Peter Sorian, Abteilungsleiter Sales Building Materials bei RCG; Anton Bartinger, Prokurist und Technischer Leiter der Sparte Zement bei Rohrdorfer; Gottfried Eymer, Mitglied des Vorstands bei RCG; Ulrike Schinagl, Referentin Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit bei Rohrdorfer; Judith Fiala, Business Unit Manager bei RCG, Mike Edelmann, Geschäftsführer Rohrdorfer; Felix Auinger, Leiter Beschaffung und Logistik bei Rohrdorfer; Michael Fellier, Key Account Manager Sales Building Materials RCG © Rohrdorfer

06.07.2022

Rohrdorfer und die Rail Cargo Group (RCG) geben die Verlängerung ihrer Zusammenarbeit um weitere fünf Jahre bekannt. Im Jahr 2020 übernahm die RCG die gesamte Rohstoffanlieferung für das Mutterwerk Rohrdorf. Dadurch wurde 2021 eine Steigerung auf 1,4 Millionen Tonnen und somit eine Verdoppelung der Mengen erreicht. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit wurde nun vertraglich mit dem Stichtag 1. Januar 2023 auf die nächsten fünf Jahre verlängert.

In der neuen Vertragsperiode sollen die Transportkapazitäten um 25 Prozent erhöht werden. Zudem sollen gemeinsam Konzepte erarbeitet werden, die unter anderem den Transport von rückgewonnenem CO2 sowie die vollständige Digitalisierung der Zugbestellprozesse ermöglichen.


Nachhaltiger Transport als oberstes Ziel

Die Vereinbarkeit von ökonomischen und ökologischen Zielen soll tatkräftig und gemeinschaftlich angegangen werden. Das war der Tenor des Treffens Anfang Mai zwischen dem Rohrdorfer Führungsteam der Sparte Zement und den Vertretern der Rail Cargo Group. Beide Seiten bedankten sich für die stets angenehme und konstruktive Zusammenarbeit der letzten Jahre und betonten ihre Zuversicht, dass auch künftige Herausforderungen gemeistert werden können. „Mit der Erhöhung unseres Schienentransportvolumens um 25 Prozent in den nächsten fünf Jahren setzen wir ein klares Zeichen in Richtung nachhaltige Logistik“, sagt Mike Edelmann, Geschäftsführer von Rohrdorfer. „Da die RCG seit 2018 in Österreich und seit 2021 in Deutschland und Tschechien in Eigentraktion zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien fährt, wird der CO2-Ausstoß nicht einfach verlagert, sondern tatsächlich auf ein Minimum reduziert.“

Weitere Themen, die beim Treffen besprochen wurden, waren die Vereinheitlichung des RCG-Wagenparks und der Kombiverkehr Schiene-LKW für Standorte, die über keinen direkten Bahnanschluss verfügen.  Zudem wurde über mögliche Routen für den Transport des Kohlendioxids, das Rohrdorfer künftig beim Zementherstellungsprozess rückgewinnen will, gesprochen.


Know-how Transfer für gemeinsames Digitalisierungsprojekt

Ein erstes gemeinsames Digitalisierungsprojekt ist bereits in Umsetzung: Anfang 2022 fand ein Workshop statt, in dem die Grundlagen für eine Plattform zur vollständigen Digitalisierung des Ganzzugbestellprozesses geschaffen wurden. Im Workshop gab das Rohrdorfer Logistik-Team seine Erfahrungswerte weiter. Die RCG erarbeitet damit eine digitale Plattform, und zwar „MIKE“ – den digitalen Assistenten. Diesen will die RCG mittelfristig allen Kunden anbieten. Erklärtes Ziel der Vertragspartner ist, sich in der neuen Vertragslaufzeit intensiv zu Digitalisierungsthemen auszutauschen.

„Als einer der führenden Bahnlogistiker in Europa investieren wir in die Zukunftsfähigkeit des Schienengüterverkehrs. Im Bereich der Digitalisierung arbeiten wir seit Jahren – und immer mit den Klimazielen vor Augen – verstärkt daran, das System Schiene grundlegend zu transformieren,“ sagt Gottfried Georg Eymer, Mitglied des Vorstands bei der Rail Cargo Group. „Wir freuen uns, mit Rohrdorfer einen erfahrenen Partner gefunden zu haben, der uns hilft, die Wünsche und Anforderungen unserer Kunden aus der Baustoffindustrie noch besser zu verstehen.“

www.rohrdorfer.eu
www.railcargo.com