ECEXA und UNIDO in gemeinsamer Mission in Bangladesch

Fotos der Müllberge in Bangladesh und Workshop der Projektstakeholder: UNIDO-ECEXA in Zusammenarbeit mit dem Energieministerium, Abteilung für Nachhaltige und Erneuerbare Entwicklung (SREDA) und Treffen mit dem Finanzministerium, Abteilung für Wirtschaftsbeziehungen (ERD)
Workshop der Projektstakeholder: UNIDO-ECEXA in Zusammenarbeit mit dem Energieministerium, Abteilung für Nachhaltige und Erneuerbare Entwicklung (SREDA) und Treffen mit dem Finanzministerium, Abteilung für Wirtschaftsbeziehungen (ERD) © ECEXA

11.01.2019

Hand in Hand im Kampf gegen wachsende Müllberge und rasante Umweltzerstörung. In einem neuen Bericht der UNIDO und Weltbank wurde Bangladesch aufgefordert, die Umweltverschmutzung in der Haupstadt Dhaka und die allgemein rasant fortschreitende Umweltzerstörung zu bekämpfen.

Das Problem dabei: es gibt zwar Entsorgungsvorschriften, diese können allerdings nicht durchgesetzt werden. Grund: es gibt zu wenig Personal und es fehlt das entsprechende Know-how. Ebenso gibt es keine Müllgebühren beziehungsweise einschlägige Tarife. Ein nationales Regelwerk müsste daher unbedingt erstellt werden. Und es eilt: Täglich landen rund 4000 Tonnen Müll einfach in den Straßen und Kanälen von Dhaka, ohne dass sie abtransportiert werden. Mit jedem Arbeitstag wächst der Müllberg also weiter.

ECEXA wurde zu dieser Mission eingeladen, um angemessene Richtlinien zu erstellen und das Verständnis von Institutionen für umweltfreundliches Wachstum sowie die Bewirtschaftung von gefährlichen Abfällen und Umweltschutz für das Land zu schärfen. Ziel ist es, Bangladesch auf den Weg zu einer modernen Abfallbewirtschaftung mit österreichischen Wissen zu unterstützen.

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