Kunststoffrecycling live im Fokus

V. l.: Gerold Breuer (EREMA); Nathalie Spiegel (SKZ), Helene Wild (EREMA), Christian Mayr (Kunststoff-Cluster der Business Upper Austria)
V. l.: Gerold Breuer (EREMA); Nathalie Spiegel (SKZ), Helene Wild (EREMA), Christian Mayr (Kunststoff-Cluster der Business Upper Austria) © Business Upper Austria
Auditorium: Rund 140 Teilnehmer*innen kamen zum Treffpunkt Kunststoffrecycling
Rund 140 Teilnehmer*innen kamen zum Treffpunkt Kunststoffrecycling © Business Upper Austria
V. l.: Christian Mayr, Sarah Brandstetter (beide Kunststoff-Cluster der Business Upper Austria)
V. l.: Christian Mayr, Sarah Brandstetter (beide Kunststoff-Cluster der Business Upper Austria) © Business Upper Austria

06.10.2021

Die neue Pilotfabrik am Linz Institute of Technology (LIT) war Schauplatz des dritten Treffpunkts Kunststoffrecycling, der am 22. September 2021 in Kooperation mit Borealis, ENGEL, EREMA und LINDNER Recyclingtech stattfand. In beeindruckenden Live-Shows erlebten die rund 140 Besucher*innen das gesamte Potenzial der LIT Factory: Es wurde gezeigt, wie Kreislaufwirtschaft entlang der Wertschöpfungskette passiert – vom Shreddern über Recycling bis hin zum Spritzguss für wieder neue Produkte.

„Nach einer langen Zeit ohne Präsenzveranstaltungen durften wir den Treffpunkt Kunststoffrecycling erstmals von der virtuellen in die physische Realität holen. Dementsprechend Viele nutzten die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und persönlichen Netzwerken“, freut sich DI Christian Mayr, Projektmanager im Kunststoff-Cluster, über die rege Teilnahme. Die Maschinen von ENGEL, EREMA und LINDNER liefen auf Hochtouren und zeigten eindrucksvoll, was die LIT Factory ist: eine innovative Fabrik für Kunststoffrecycling, in der Forscher diverser Disziplinen eng mit Partnern aus der Wirtschaft zusammenarbeiten.

Flasche leer, Frisbee her

Ein aktuelles Projekt, das Kreislaufwirtschaft an einem einfachen Beispiel erklärt, erregte besondere Aufmerksamkeit bei den Teilnehmer*innen. Dabei werden aus alten PE-HD-Flaschenstöpseln, die am Campus gesammelt werden, nachhaltige Frisbees erzeugt. „Initiativen wie diese sind wichtig, um die Forschungsleistung der Universitäten auch nach außen hin sichtbar zu machen“, unterstreicht Prof. Georg Steinbichler, Leiter der LIT Factory.

Kunststoff im Kreislauf braucht Kooperation

Wie wichtig kooperatives Zusammenwirken für das Gelingen einer Kreislaufwirtschaft ist, betonten auch Thomas Staltner (BOREALIS), Günther Klammer (ENGEL), Manfred Hackl (EREMA) und Michael Lackner (LINDNER) in ihren Eingangsstatements. Ohne disziplinenübergreifende Zusammenarbeit wird Kreislaufwirtschaft nicht funktionieren. Kunststoffrecycling verlangt nach Kooperation aller Beteiligten entlang der Sammel- und Wertschöpfungskette. Daher engagieren sich aktuell 25 Firmenpartner an der Pilotfabrik und arbeiten und forschen gemeinsam zu den Themen Smarte Kunststoffverarbeitung, Digitale Transformation sowie Re- und Upcycling.

Ein Blick hinter die Kulissen

Im Rahmen des LIT Factory Symposiums am 12. November 2021 werden wissenschaftliche Ergebnisse präsentiert und als Highlight in Live-Vorführungen neue Leichtbau-Fertigungstechnologien, vernetzte Anlagen, smarte Digitalisierung in Verbindung mit der LIT Factory Datenplattform und das Smart Quality Lab für die Wiederverwertung von Kunststoffen gezeigt. Daneben bleibt an diesem Tag ausreichend Zeit, um mit Expert*innen zu diskutieren und neue Kontakte in der Branche zu knüpfen.

Über die LIT Factory

Die Pilotfabrik und das angeschlossene Open Innovation Center bündeln die Kompetenzen von Wissenschaft und Wirtschaft an einem Ort und bieten auf 8000 m2 Platz für Innovationen und Coworking. Die LIT Factory belegt am Campus der JKU Linz drei Hallen – je eine für Extrusion, Spritzguss und Recycling.

Digitalisierungsschub für Oberösterreichs Wirtschaft

Das Land Oberösterreich stellt rund 4,8 Millionen Euro für den Fördercall „Digitale Transformation“ zur Verfügung. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen mit Sitz in OÖ sind aufgerufen, ihre F&E-Projekte bis 31. Jänner 2022 einzureichen. Mehr Infos auf www.ffg.at/ooe2021-DigitaleTransformation 

In Kooperation mit

                

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Christian Mayr

DI Christian Mayr

Projektmanagement

Fachbereiche: Circular Economy, Extrusion, Recycling

Mobil: +43 664 88498719
Tel.: +43 732 79810 5123

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